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über Mich

Ich fühle mich in der Natur zuhause – zwischen Bäumen, Bergen und der stillen Weisheit der Tiere. Bäume sind meine Lehrer. Aus ihrem Holz erschaffe ich indianische Flöten, die ihren Charakter, ihre Resonanz und ihren Atem in sich tragen.

Bevor ich diesen Weg ging, lebte ich in einer Welt aus Leistung, Erwartung und äußerer Anerkennung. Als  erfolgreicher Filmregisseur kannte ich den Druck, funktionieren zu müssen, sichtbar zu sein, erfolgreich zu wirken – und dabei schrittweise die Verbindung zu mir selbst zu verlieren.

Mein Weg führte mich zurück zum Wesentlichen: in die Präsenz, in die Erdung, in die Stille unterhalb des Lärms. Zur Ehrlichkeit mit mir selbst. Zu einem Leben im eigenen Rhythmus statt im Takt fremder Erwartungen.

Meine Arbeit ist eine Einladung. Eine Erinnerung daran, dass es einen Weg zurück gibt – zurück zu dir.

meine geschichte

Meine Geschichte beginnt nicht mit materieller Not. Im Gegenteil: Mir hat es äußerlich an nichts gefehlt. Ich bin in einem behüteten Zuhause aufgewachsen, in dem viel ermöglicht wurde – besonders meine Kreativität. Dafür bin ich meinen Eltern heute aufrichtig dankbar.

Gleichzeitig fehlte mir etwas Entscheidendes: emotionale Sicherheit.

Meine Mutter war ein zutiefst herzlicher Mensch und so verfügbar, wie sie es konnte. Und doch war sie emotional nicht in der Weise erreichbar, wie ich es als Kind gebraucht hätte. Nicht aus Mangel an Liebe, sondern aus ihren eigenen Grenzen heraus. Für mich bedeutete das eine unsichere Bindung – etwas, das ich lange nicht benennen konnte, das aber tief in mir wirkte und sich später unter anderem in ADHS und innerer Unruhe zeigte.

Mein Vater wollte immer nur das Beste für mich. Seine Art, das auszudrücken, war Strenge. Leistung, Disziplin und Funktionieren waren für ihn Wege zur Anerkennung. Für mich als Kind fühlte sich das jedoch so an, als müsse ich erst etwas sein oder leisten, um wertvoll zu sein. Das hinterließ früh das Gefühl, im Kern nicht genug zu sein.

Als mein Bruder geboren wurde, verschärfte sich dieses innere Erleben. Ich liebte ihn nicht weniger – aber er nahm einen Teil der Aufmerksamkeit ein, die sich für mich ohnehin schon zu knapp anfühlte. Lange Zeit war es für mich schwer, ihn wirklich anzunehmen. Heute liebe ich ihn sehr.

Erst nach vielen Jahren innerer Arbeit, Heilung und bewusster Auseinandersetzung konnte ich meine Eltern wirklich verstehen. Ich erkannte, dass sie immer ihr Bestes gegeben haben – mit den Mitteln, der Prägung und den Möglichkeiten, die sie selbst hatten.

Heute sehe ich nicht nur meine eigene Geschichte klarer, sondern auch ihr Leiden. Ich verstehe, wie viel sie selbst getragen haben, welche inneren Kämpfe, Begrenzungen und Verletzungen sie geprägt haben – oft unausgesprochen und ungelöst. Ihr Verhalten war nicht nur Ausdruck von Stärke oder Kontrolle, sondern auch von Überforderung, Angst und eigenen unerfüllten Bedürfnissen.

Neben den Verletzungen gab es viele schöne, tragende Aspekte: ein Zuhause mit Stabilität, Raum für Kreativität und Unterstützung, die mir später erlaubte, viele erfolgreiche Jahre als Filmregisseur zu leben.

Diese Ambivalenz anzuerkennen – Liebe und Mangel, Schutz und emotionale Lücken, eigenes Leid und das Leid meiner Eltern – war ein entscheidender Schritt auf meinem Weg. Nicht um Schuld zu verteilen, sondern um Wahrheit zu integrieren.

 

Ich wuchs während meiner Teenagerjahre mit viel Dunkelheit auf. Ich kämpfte mit mir selbst, rutschte in Abhängigkeiten und fühlte mich verloren. Ständig kreisten meine Gedanken um den Sinn des Lebens – und um dessen Ende. Es war eine Achterbahnfahrt par excellence. Ich kam an einen Punkt, an dem ich eine Entscheidung treffen musste: Leben oder Tod. Beides war sehr nah und auf seine Weise verlockend. Am Ende entschied ich mich für das Leben. Ich entschied mich für mich selbst.

Ich ging in eine Entzugsklinik und fand anschließend eine Ausbildungsstelle bei einer Zeitschrift für Komplementärmedizin. Der Chefredakteur dieses Magazins war mein erster wirklicher Kontakt mit der spirituellen Welt. Damals hatte ich keine Ahnung, wie wichtig dieser Samen für meine Zukunft sein würde. Er schickte mich zu den unterschiedlichsten Seminaren, um für seine Firma Bücher zu verkaufen. Ich dachte wirklich, ich würde einfach nur Bücher verkaufen. Doch seine eigentliche Absicht war es, einen tiefen Samen in mir zu pflanzen.

Über drei Jahre hinweg besuchte ich zahlreiche Seminare bei verschiedensten Heilern, Schamanen und tief verbundenen Menschen. Obwohl ich daran teilnahm, hatte ich damals noch kein echtes Verständnis dafür, was ich erlebte, und wusste es auch nicht einzuordnen. Doch der Samen war gesetzt – und er begann zu wachsen.

 

Viele Jahre später …

Nach einem Burnout in meiner neuen Karriere als Filmregisseur, begleitet von permanentem Stress, sowie einem plötzlichen Hörsturz mit starkem Tinnitus und schlaflosen Nächten, wurde mir klar, dass ich etwas verändern musste.

Der Samen begann zu blühen – und die Transformation begann …

Es war an der Zeit, mein Wohlbefinden an erste Stelle zu setzen und mich nicht länger von der Angst leiten zu lassen, nicht genug zu sein oder nicht genug zu haben. Also begab ich mich auf eine lange Reise, die sich als eine Reise zu mir selbst herausstellte.

Ich begann barfuß zu gehen, mit meinen Händen zu arbeiten und Flöten zu bauen, um wieder eine Verbindung zu meinem Körper zu spüren und das auszudrücken, was wirklich aus mir heraus wollte. Zum ersten Mal verstand ich, warum ich auf diesem Planeten bin: um Freude zu teilen und die Inspiration weiterzugeben, die ich tief in mir trage.

In den darauffolgenden Jahren konnte ich eine neue Version meiner selbst entdecken – eine, die sich Zeit nimmt, Leichtigkeit zulässt, atmet und dadurch neue Facetten des Lebens erforscht. Diese neu gewonnene Verbindung führte mich in die Welt der Klänge.

In den letzten sieben Jahren hatte ich das Privileg, um die Welt zu reisen und die Magie von Klangschwingungen von verschiedensten Meistern zu erlernen – von den Dschungeln Südamerikas bis zu den Gipfeln der Berge in Nepal.

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